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BeispielFiktive Liegenschaft. Die Zahlen sind echt gerechnet, das Objekt gibt es nicht.

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Bewertungsbericht

IMM-BEISPIEL · Stichtag 18.06.2026

Musterhalde 73123 Belp

Einfamilienhaus · 162 m² Wohnfläche · Baujahr 1994

Renovationen

  • Fenster 2018 — Ersatz aller Fenster, Dreifachverglasung
  • Heizung 2021 — Ersatz Ölheizung durch Erdsonden-Wärmepumpe
  • Dach 2015 — Neueindeckung mit Unterdach

In den Unterlagen nicht gefunden

Nebenkostenabrechnung · Baubeschrieb

Kartendaten © swisstopo. Der Punkt zeigt die ungefähre Lage der Parzelle.

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Von den Methoden zur Bandbreite

Beim selbstgenutzten Einfamilienhaus trägt der Vergleichswert am meisten, weil der Markt für diese Objektart gut beobachtbar ist. Der Realwert plausibilisiert die Bausubstanz. Der Ertragswert geht nur mit 10 Prozent ein, weil er auf einer angenommenen Miete beruht.

Ausgangspunkt ist die Streuung zwischen den Methoden von 21.6 Prozent. Erweitert wurde sie um die nicht amtlich vermessene Wohnfläche, um den kantonal statt gemeindescharf verfügbaren Referenzpreis und um den Umstand, dass keine Besichtigung stattgefunden hat. Verengt wurde sie nicht.

Streuung zwischen den Methoden: 21.6%

  • Das wirksame Alter beträgt 21 statt 32 Jahre, weil Fenster, Dach und Heizung zwischen 2015 und 2021 ersetzt wurden.
  • Die Kubatur stammt aus dem Gebäudeversicherungsausweis und ist damit belegt, nicht geschätzt.

Aufbau des Kapitalisierungssatzes

  • Basissatz+3.20%
  • Zuschlag Lage-0.10%
  • Zuschlag Zustand+0.15%
  • Zuschlag Objektart+0.15%
  • Total3.40%

Basissatz für Wohnliegenschaften, leichter Abschlag für die gute Erschliessung, Zuschläge für den anstehenden Innenausbau und für die geringere Handelbarkeit eines Einfamilienhauses als Anlageobjekt.

  • Das Objekt ist selbstgenutzt; die Miete ist kalkulatorisch und daher mit tiefer Sicherheit belegt.
  • Der Ertragswert dient hier der Plausibilisierung und geht nur mit 10 Prozent ein.
  • Der Referenzpreis ist kantonal und nicht gemeindescharf; das ist die grösste Unsicherheit in dieser Methode.

Das Objekt ist ein freistehendes Einfamilienhaus mit 5.5 Zimmern auf 604 Quadratmetern Land. Die Kubatur ist durch den Gebäudeversicherungsausweis belegt, was für die Bewertung wichtig ist: sie trägt den gesamten Realwert. Die Wohnfläche stammt dagegen aus der Verkaufsdokumentation und ist nicht amtlich vermessen. Fenster, Dach und Heizung wurden zwischen 2015 und 2021 ersetzt; Küche und Bäder stammen aus der Bauzeit.

Der Vergleichswert liegt über dem Realwert. Das ist für ein gut erschlossenes Einfamilienhaus in dieser Region normal: der Markt bezahlt für Lage und Verfügbarkeit mehr, als die reinen Baukosten abzüglich Alterung erklären. Der Ertragswert liegt deutlich darunter und geht nur mit zehn Prozent ein — er beruht auf einer angenommenen Marktmiete, und wer ein selbstgenutztes Haus kauft, kauft keine Rendite. Die Streuung zwischen den drei Methoden beträgt 21.6 Prozent; das ist für ein Objekt dieser Art normal, weil Real- und Vergleichswert unterschiedliche Fragen beantworten.

Das Haus liegt im mittleren bis oberen Bereich dessen, was in Belp für Einfamilienhäuser dieser Grösse gehandelt wird. Die Bandbreite ist bewusst nicht enger gesetzt: es hat keine Besichtigung stattgefunden, die Wohnfläche ist nicht amtlich belegt, und für die Gemeinde selbst gibt es keinen publizierten Preisindex. Wer verkaufen möchte, sollte damit rechnen, dass der erzielbare Preis stark davon abhängt, wie Küche und Bäder bei einer Besichtigung wirken — dort liegt der grösste Hebel. Für eine belastbare Zahl, etwa gegenüber einer Bank oder in einer Erbteilung, braucht es eine Schätzung vor Ort.

Wertsteigernd

Wertmindernd

Am meisten würde ein Baubeschrieb oder eine Bilddokumentation des Innenausbaus bringen. Der Zustandsabschlag von 6 Prozent beruht heute allein auf der Altersangabe zu Küche und Bädern; mit Belegen liesse er sich präzisieren, und die Bandbreite würde sich um mehrere Prozentpunkte verengen. Ebenfalls hilfreich wäre eine Abrechnung der Renovationskosten der Jahre 2015 bis 2021, weil sie den Renovationszuschlag im Realwert belegen würde.

Was fehlt

Getroffene Annahmen

  • Das wirksame Alter wurde wegen der Renovationen um 11 Jahre reduziert.
  • Die Marktmiete wurde aus Fläche und Lage abgeleitet, da das Objekt selbstgenutzt ist.
  • Der Zustandsabschlag von 6 Prozent beruht auf der Altersangabe zu Küche und Bädern, nicht auf einer Besichtigung.

Quellen ohne Ergebnis

  • steuern: Für den Steuerfuss besteht keine maschinell abfragbare Schnittstelle; der Wert wurde bei der kantonalen Steuerverwaltung nachgeschlagen.
  • Es hat keine Besichtigung stattgefunden.
  • Die Wohnfläche stammt aus der Verkaufsdokumentation und ist nicht amtlich vermessen.
  • Der Referenzpreis ist kantonal und nicht gemeindescharf verfügbar.
  • Dieser Bericht ist kein Verkehrswertgutachten nach SVKG- oder SIV-Standard und keine Grundlage für eine Kreditvergabe.
Dieser Bericht ist eine automatisiert erstellte Einschätzung auf Basis der von Ihnen eingereichten Unterlagen und öffentlicher Datenquellen. Er ist kein Verkehrswertgutachten nach SVKG- oder SIV-Standard, keine Grundlage für eine Kreditvergabe und ersetzt keine Besichtigung durch eine Fachperson. Die verwendeten Methoden und ihre Grenzen sind auf der Methodikseite im Detail beschrieben.

Erstellt am 21.08.2026, 22:24 · Referenz IMM-BEISPIEL · Bewertungsstichtag 18.06.2026 · Immetria